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Klaus Geigle

Labor 2.0 im no cube

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Einzelausstellung/Malerei
04.März 2017 bis 23. April 2017
Vernissage: Samstag 04. März 2016, 19:00 Uhr

Ab dem 04. März ist Klaus Geigle im Schau- und Atelierraum des Ausstellungsortes no cube zu Gast. Der am Niederrhein geborene Künstler präsentiert ausgesuchte Werke unter dem Ausstellungstitel „Labor 2.0“. „Labor 2.0“? Ein Labor ist sicher ein ganz besonderer Arbeitsplatz, es dient dem Forschen und Experimentieren. In ihm lässt sich trefflich „laborieren“, ein Wort, das seine Wurzeln im Lateinischen findet und soviel wie „arbeiten“, „sich abmühen“ und „leiden“ bedeutet. Mit derart mühseligen Tätigkeiten haben die „Laborbilder“ des Klaus Geigle wenig gemein, das Gegenteil scheint der Fall: Geigles „kleinformatige Erkundungsbilder“ verdankten ihr Entstehen zunächst schlicht ökonomischen Überlegungen. Die Farbe ist das Medium des Malers, sie ist die Grundlage seines künstlerischen Ausdrucks und deshalb viel zu wertvoll, um auszutrocknen, ohne einen Bildgrund gefunden zu haben. So entstehen im Geigles Labor, seinem Atelier, die kleinen Bildwerke aus den Farbresten der noch im Arbeitsprozess befindlichen großformatigen Werke. Geigle nannte diese Arbeiten schon einmal selbstironisch „Restfarbenbilder“, doch dieser spöttische Name wird den kleinen Werken nicht gerecht. Sie bieten Raum zum künstlerischen Spiel, zum künstlerischen Suchen und Finden. Diese experimentelle Funktion stellt der Künstler in der neuen Werkreihe „Labor 2.0“ in den besonderen Fokus. In ihr bleibt weiter das Zufallsprinzip der Farbwahl und -restmenge wichtig, aber ein zielgerichteter Forschungsprozess rückt in den Mittelpunkt. Motive wiederholen sich zunehmend, die Möglichkeiten der malerischen Umsetzung werden ausgelotet und immer wieder neu durchgespielt. Auch wechselt der Malgrund dieser neuen Reihe zu hochwertigen Buchenholz und beschränkt sich auf das Format 20 cm x 30 cm. Der Bildträger wird zum „malerischen Vorlegeglas“. Diese kleinformatigen Arbeiten dokumentieren das künstlerische Forschen Geigles in besonderer Weise, der Ausstellungsraum wird zum visuellen Labor. Der Maler präsentiert im no cube zudem ausgesuchte größere Formate, in denen sich die Ergebnisse der Experimentierfreude wiederfinden lassen. Fans und Entdecker des Malers werden auf „geigle-typische“ Sujets, wie kleine und größere Nagetiere treffen und abwehrende südländische Gewächse entdecken. Auch werden Baumstämme eine wichtige Rolle spielen. Sie treten in Bildwelten auf, die durch gezielte Farbgebung mit oftmals gedämpften Tönen, eine seltsam befremdliche Atmosphäre entwickeln. Seine meisterhaft angelegten Farbflächen lassen tiefer liegende Lasuren erahnen, auf ihnen treten die Pflanzen und Tiere wie deplatziertes Bühnendekor auf, dass von der vorbeirauschenden Zeit einfach stehen gelassen wurde. Keine Bewegung stört den Blick in die Bildwelten des Klaus Geigle, nur gelegentlich verwirren fast neonfarbig wirkende Farbspuren und sorgen für eine erhöhte Wachsamkeit des Betrachters. Timm Ulrichs hat die Leichtigkeit der Malweise auch als „lässige Geste“ des ehemaligen Meisterschülers von Prof. Udo Scheel beschrieben, sie besticht und verzaubert. Geigles Bildwelten verführen zum Träumen und Nachsinnen, doch sollte man nie die vorsichtige Frage aus den Augen lassen: „Was hat der Künstler im Bild verborgen?“ Die Ausstellung eröffnet mit einer Vernissage am Samstag den 04. März 2017 ab 19°° Uhr. Der Künstler ist anwesend. Laufzeit der Ausstellung: 04.03. – 24.04.2017. Die Finissage ist am Sonntag 23. April 2017 ab 15°° Uhr.

Weitere Infos
www.nocube.net
www.klausgeigle.com

Schulstraße unterwegs:

gegenuebertod

GEGENÜBER TOD

mit Werken von

Susanne von Bülow (Zeichnung), Frank Gillich (Zeichnung), Werner Kavermann (Malerei), Ruppe Koselleck (Video) und Klaus Wittkamp (Skulptur, Collage/Zeichnung)

am Freitag, 17.2.2017 um 19 Uhr im Kunstraum hase29  www.hase29.de

Zur Begrüßung spricht Frau Bürgermeisterin Birgit Strangmann.

In die Ausstellung führen Elisabeth Lumme und Robert Stieve ein.

hase29

Gesellschaft für zeitgenössische Kunst  Osnabrück e.V.

Hasestraße 29/30, 49074 Osnabrück

 www.gzk-os.de

 

Susanne von Bülow

MADONNA!

Plakatedition, 100er Auflage, Susanne von Bülow 2017 – DIN A2

Maria war Jüdin, orientalisch verschleiert und sicherlich kannte sie kein Kaugummi.

MADONNA! ist mein Beitrag, mein Bild, mein Kommentar zu einer Debatte um eine abendländische Leitkultur – um eine sinnfreie Überbewertung und Stigmatisierung von Gewändern und Kleidern.

Wir sind Morgen- und Abendland – bei Tag und bei Nacht.

MADONNA! ist ein Ausruf und ein Aufruf – hinzusehen und nachzufragen, sich keine einfachen Lösungen auftischen zu lassen.

MADONNA! ist keine Antwort –

MADONNA! befragt im Gewande der Verschleierten die Ästhetik, den Ausdruck dessen, was keinesfalls nur dem Islam gehört.

Sie gehört zu uns – sie ist hier zu Hause!

Susanne von Bülow 2017   http://susannevonbuelow.blogspot.de/2017/02/madonna.html

Die Plakatedition MADONNA! erscheint als Ausdruck der Empörung, dass man den Saal des Westfälischen Friedens für politische Zwecke an eine fremdenangstschürende Partei – die AfD – vermietet, in einer Auflage von 100 und wird zum Preis von 20 Euro angeboten.

10 Euro pro Plakat fließen an die Amadeu Antonio Stiftung, die sich für Toleranz und gegen Fremdenangst – und -feindlichkeit einsetzt. Nach dem Verkauf der Auflage wird die Höhe der Einnahmen öffentlich an dieser Stelle bekannt gegeben. Bestellen können Sie das Plakat direkt bei susannevonbuelow(ädd)web.de mit dem Vermerk MADONNA!

Kunst und Suppe XXII
Freitag, den 13. Januar 2017

spricht Julia Draganovic  um 19 Uhr über das

„Scheitern – in Glanz und Gloria“.

Dr. Julia Draganovic, Direktorin der Kunsthalle Osnabrück erzählt von kleinen und großen Fehlern, Pannen oder Fehlannahmen, von Dingen und Projekten, die man so nie wieder tun würde. Geteilt werden eine Reihe von Erfahrungen, die man tunlichst nicht in einem Bericht zum Verwendungsnachweis von Projektfödermitteln ausbreitet, die aber doch die Lernkurve von Kuratoren (nicht aber unbedingt deren Laufbahn) steil nach oben treiben.

Nach dem Vortrag gibt es Brot, Suppe und Getränke – vor, nach und während der Speise werden wir sicherlich durchdisputieren.

Wir freuen uns sehr auf Julia Draganovic und natülich auf Euch zur 12. Veranstaltung von Kunst und Suppe!

Die Veranstaltung findet in Susanne von Bülows Atelier Nr.2 im Erdgeschoß statt – kommt pünktlich, es könnte eng werden!

Herzliche Grüße von Eurer Ateliergemeinschaft Schulstraße e.V.
Schulstraße 43 – 48149 Münster

Facebookeinladung: https://www.facebook.com/events/1445319518813947/

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Exklusiv auf der meisterschüler: Die Eröffnungsrede von Stephan Trescher zur Ausstellungseröffnung im Kunstverein Peschkenhaus Moers!

Klaus Geigle u.a.

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Klaus Geigle

Velophil

Eine Gemeinschaftsausstellung der Galerie Tedden, Düsseldorf

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

 

 

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